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Bahnchaos in und um Falkensee

Ich habe ja grundsätzlich erstmal viel Verständnis. Auch und vor allem, wenn einem Übel mitgespielt wird oder höhere Gewalt etwas beeinflusst.

Jetzt bin ich allerdings seit 14:55h unterwegs von der Wilhelmstrasse in Berlin um nach Falkensee zu kommen. In schlappen 90 Minuten bin ich, während ich das schreibe, gerade mal in Spandau angekommen.

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Die Verspätungsanzeige wird in 10 minuten Abständen um weitere 10 minuten erweitert. Und alle sind ratlos, selbst die Bahnmitarbeiter.

Ohhhhhh, ein Wunder – er fährt gerade ein! Ich muss später weiterschreiben.

Update (20:19h):
Wie ich, zum vorherigen Zeitpunkt schwer verärgert, schon anmerkte, habe ich ja grundsätzlich für fast alles Verständnis. Aber warum die Deutsche Bahn nicht in der Lage oder Willens ist ihren Kunden eine verlässliche Auskunft zu erteilen, verstehe ich nicht. Ich mein, mal im Ernst – die können ja nix für die Anschläge und tun bestimmt das beste um eine schnelle Lösung des Problems hinzukriegen.

Aber warum kann man denn nicht so ehrlich sein und klare Ansagen machen? Wenn mir ein total genervter Bahnmensch sagen würde, der Zug kommt in einer Stunde, dann wäre das ja in Ordnung. Wenn er denn dann in einer Stunde da wäre. Solange man aber ständig und ich meine wirklich ständig, falsche Informationen erhält, nervt das gewaltig.

 

Der Mann ohne Facebook.

Ich habe es getan. Ich habe meinen Facebook Account gelöscht.

Das war eigentlich ganz einfach. Man loggt sich bei FB ein und klickt anschließend auf diesen Link: https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account und klickt auf Absenden. Und schon ist man draußen.

 

Ich bin jetzt quasi The Man without Facebook:

 

Diese Entscheidung ist mir ziemlich leicht gefallen. Den Grund seht ihr hier:

Ich bin jetzt seit 2 Wochen bei google plus und brauche nichts anderes mehr. Natürlich könnt ihr jetzt mit den Argumenten kommen, das viele Funktionen noch nicht freigeschaltet sind etc. Aber das macht nichts. Google + gehört die Zukunft und FB nicht. Ich nehme an der Zukunft teil. Von Anfang an.

Wer mich bei google+ becirceln möchte, der klicke hier.

Prokrastination: Halbzeitpause!

Wow, es ist schon wieder Fastenzeit Sommer. Und ich erinnere mich, was ich mir für die erste Jahreshälfte fest vorgenommen hatte. Wie immer.

Zu Silvester geht es meistens mit den Vorsätzen los, aber da bin ich ja nicht alleine. Mindestens alle Printmedien befassen sich regelmässig damit und auch im Netz werden viele gutgemeinten Vorsätze veröffentlicht.

Alleine die Umsetzung macht das ganze schwierig.

Zu Beginn des Jahres wollte ich:

  • nachhaltig mit dem Rauchen aufhören
  • Sport machen um 5-10kg abzunehmen
  • mir ein Hobby suchen (wahlweise Tischtennis, Gartenarbeit, Fotografieren etc.)

Nun ist der März Juni fast rum und von den drei Punkten ist nicht einer erledigt. Noch nichtmal angefangen. Obwohl: heute im März habe ich bei einem örtlichen Tischtennisverein angerufen und mich nach den Trainingsterminen erkundigt. Jetz muss ich nur noch hingehen.

Klar, die Zeit ist knapp bemessen und wenn man(n) dann mal Zeit hat, hat man nicht immer Lust etwas zu tun. Tja, und jetzt ist Fastenzeit Sommer und ich denke an das Buch von Sascha Lobo, das seit mindestens einem Jahr in meinem Schrank steht und wartet gelesen zu werden. Vielleicht sollte ich es endlich mal angehen. Das mit mir und meinen Vorsätzen.

Einige Voraussetzungen habe ich schon geschaffen. Kürzlich erstand ich eine E-Zigarette von esmoker.de, die erstaunlich gut schmeckt und mir hoffentlich die unangenehmsten Entzugerscheinung beim Rauchstopp erspart: Zunehmen.

Ich werde meinem Körper so zwar weiterhin Nikotin zuführen, aber dafür x-tausend andere Giftstoffe weglassen. Allein dafür find ich mich schon gut. Und belohne mich jetzt mit einer “richtigen” Zigarette.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich kaufe mir ne MAZ

Die taz hat getestet ob man bei einigen Printmedien als Anzeigenkunde Schleichwerbung kaufen kann.

…Dazu habe ich eine fiktive Werbeagentur gegründet und bin unter falscher Identität zu zehn Verlagshäusern in der ganzen Republik gefahren. Ich erzählte den Zeitungen: Meine Agentur berate angeblich Firmen bei der Entscheidung, in welchen Medien sie ihre bezahlten Anzeigen schalten. Ich habe mich darauf spezialisiert, dass die Anzeigen in einem “geeigneten Umfeld” erscheinen. Mit Umfeld sind die Artikel gemeint, die in der Zeitung direkt neben der Anzeige stehen. “Geeignetes Umfeld” ist eines der Codewörter der Branche für Schleichwerbung. Ich knüpfte meine Anzeigen also an die Bedingung, dass auch ein journalistisch anmutender Text zu dem von mir vorgegebenen Thema in der Zeitung erscheint…

In seinem Blog schreibt Sebastian Heiser warum er verdeckt recherchieren durfte, warum Zeitungen nicht schleichwerben dürfen und was die Standesregeln zur Schleichwerbung sind.

Dieser Post ist nach guttenbergscher Manier zusammengecopy&pasted, aber immerhin verlinke ich drauf. Worum es mir eigentlich geht: Auch die MAZ findet es “durchaus denkbar”, solche Anzeigen anzunehmen.

Na vielen Dank.

Atomkraft – Nein Danke.

Es ist einfach unglaublich was in Japan geschehen ist. Es macht fassungslos, betroffen und traurig. Schlimm genug, dass es soviele AKW auf der Welt gibt, es sollen auch noch neue gebaut werden. Und das auch noch in unmittelbarer Nähe zu Deutschland.

Eigentlich wollte ich auch gar nichts dazu schreiben, aber nachdem auch Frank seine Gedanken dazu niedergeschrieben hat, hab ich es mir anders überlegt.

Müsste nicht jeder spätestens seit dem Gespräch des Autors dieses Artikels mit dem Teufel, wissen, dass es noch nichtmal Endlager für den ganzen Atommüll gibt?

Der Artikel hat mich damals schon erschrocken, weil mir dass so gar nicht bewusst war. Heute ist er aktueller denn je. Es gab vor einiger Zeit eine sehr sehr sehenswerte Dokumentation über den Albtraum Atommüll die ich euch nicht vorenthalten will. Sie zeigt Einblicke an die man sonst nur schwer gelangt:

Das ist ein echter Aufklärungsfilm der m.E. in den Schulen ab der 8. Klasse gezeigt werden sollte. Obwohl er auch nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist.

Denn es gibt mittlerweile eine Möglichkeit den Atommüll restlos zu entsorgen. Das ist nur so teuer, dass es die AKW-Betreiber und deren Lobby schön ignorieren und klein halten.

Projekt Tanzschule bauen? Erledigt.

Da ich hier echt viele Klicks auf das Tanzschulprojekt habe lasst euch gesagt sein: es wird dazu kein neuer Eintrag kommen. Das Projekt ist leider gestorben. Ich kann dazu nicht viel schreiben da wir nun in einen Gerichtsprozess gehen werden, nur soviel: Wir fühlen uns vom Vermieter betrogen und getäuscht.

Wir mussten stante pede aus dem Gebäude raus und können dort nicht weitermachen. Der Unterricht findet nun in angemieteten Räumen in einem Fitnessstudio statt.

Es hängt natürlich verdammt viel Geld “in der Luft” und wir hoffen über das Gerichtsverfahren davon noch was wiederzusehen. Wenn das ganze Verfahren abgeschlossen ist und hoffentlich Recht gesprochen wurde, werde ich einen entsprechenden Eintrag verfassen.

Mode Homosexualität?

So wie ich kürzlich auf meinem täglichen Internetstreifzug bei den Modeblogs landete, erlebte ich heuer eine gänzlich andere Diskussion. Ich las einen offenen Brief an die Redaktion des Magazins NEON zum Artikel “Das Busenwundern“.

Dort schreibt eine lesbische Frau über sogenannte Modelesben. Gemeint sind damit heterosexuelle Frauen die sich bzw. ihre Sexualität ausprobieren und für einen Tag/Abend gleichgeschlechtliche Erfahrungen sammeln wollen. Abgesehen davon dass meine heterosexuelle, männliche Fantasien mit so einem Artikel sowieso schon bedient werden, entfaltete sich in den Kommentaren zu dem offenen Brief eine heftige Diskussion, die dazu führte dass sich sowohl der Redakteur, als auch die Autorin zu einem Kommentar genötigt sahen.

Mich beschäftigte das auch. Denn dieser Artikel und auch die Kommtare sind der Diskussion nicht angemessen. Wie kann ich über gleichgeschlechtliche Liebe urteilen wenn ich damit keine eigenen Erfahrungen gemacht habe? Gar nicht. Wenn ich mich aber dem sexuellen Konsumdenken in Gänze hingebe und alle mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen möchte/würde, gehörte dazu auch die gleichgeschlechtliche.

Womit ich völlig verstehen kann, dass es Menschen gibt, die sogenannte Modelesben oder Modeschwule sind. Halt zum testen.

Wie es nach dem Testen weitergeht ist ne ganz andere Frage. Was geschieht wenn ein Weltbild völlig auf den Kopf gestellt wird und es einem gefällt?

Ich glaube da geht einem so einiges im Kopf rum. Und die Folgen können ganz erhebliche Änderungen, Verwerfungen etc. mit sich bringen. Meine Vorstellungskraft eines solchen Szenarios reicht nicht aus, ich habe spontan so viele Fragen die sich daraus ergeben würden, das würde den Rahmen eines posts sprengen.

Die Frage der sexuellen Selbstverwirklichung ist riesig und elementar für jeden der sich ernsthaft damit beschäftigt.

Die Autorin des Artikels wird dem in keiner Weise gerecht. Pfui.

Die Grenzen des Rechtsstaates

Es ist unfassbar und schockierend. Zumindest für uns und viele andere Gläubiger. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie lange es dauert bis man in Deutschland sein Recht bekommt, wenn man es überhaupt bekommt. Aber der Reihe nach.

Wie ich hier schon mal schrieb, führte meine Frau 8 Jahre lang eine Tanzschule in Berlin-Schöneberg. Als sie schwanger wurde und sich der Nachwuchs unübersehbar in unser Leben “schlich”, sahen wir uns nach einem Käufer für die Tanzschule um. Nach längerer Suche (Tanzlehrer die sich selbstständig machen wollen gibt es nicht wie Sand am Meer), fanden wir einen solchen. Man war sich sympathisch, schnell über den Kaufpreis einig und so wurde ein Kaufvertrag aufgesetzt.

Hier passiert unser Fehler: wir haben ihn nicht notariell beurkunden lassen. Wie gesagt, man war sich ja sympathisch und wollte die 300,-€ für den Notar sparen. Der Vertrag besagte im Groben folgendes: Weiterlesen

Zu wenig Zeit

Tut mir leid, dass ich nicht zum Posten komme – aber zur Zeit ist soviel zu tun, dass ich abends zu müde bin…

Der Hausbau, Ausbau der Tanzschule, Eingewöhnung der Kleinen im Kindergarten…

Dabei habe ich soviel zu schreiben – ich hole das aber nach, versprochen!

Google Streetview – nutzlos?

Momentan wird viel über Sinn und  Unsinn von Googles neuestem Dienst “Street View” gesprochen. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat eine Meinung dazu, genauso wie viele viele Blogger und Zeitungen.

Ich habe auch eine. Zweigeteilte:

Einerseits bin ich sozusagen ein Googlefanboy, denn wer wie ich, die Zeit vor Google schon im Internet verbracht hat, weiß, welchen Nutzen uns google gebracht hat. Zu Zeiten von Netscape und  28.8k Modem war es ein Grauen etwas im Netz zu suchen. Damals war ne andere Zeit und Google hat zu den rasanten Veränderungen positiv beigetragen. [Randnotiz: Da fällt mir ein, dass ich seit 04/99 bspw. Mitglied bei Ebay bin so sah das damals aus.]

Ich finde es gut wenn Google dafür sorgen will, dass Bücher online durchsucht werden können. Das ist kein Eingriff in das geistige Eigentum, denn, anders als vielfach verbreitet, lesen kann man die Bücher online nicht. Schlicht durchsuchen um sie sich dann gezielt auszuleihen oder zu kaufen. Find ich super.

Andererseits erschließt sich mir noch nicht der Nutzen der Street View. Bei Sehenswürdigkeiten kann ich mir einen “nutzen” noch zusammenreimen. Mein Haus jedoch ist für niemanden interessant. Oder doch? Wenn jemand Interesse an meinem Haus haben sollte, wird es aller Wahrscheinlichkeit wirtschaftlich sein. Ich stelle mir gerade vor wie örtliche Firmen per Streetview durch meinen Wohnort streifen  um mich mit gezielter Werbung zu bombardieren.

Da meldet sich dann plötzlich ein Maurer weil er sieht dass meine Mauer ein Loch hat, der Maler hat gesehen dass meine Fassade mal ne Politur benötigt etc. pp.

Abgesehen davon ist Google bekanntermaßen ein Datensammler. Zwar nicht in ganz so krassen Ausmaßen wie verschiedene Soziale Netzwerke, aber was man in Verbindung mit jenen alles anstellen kann, will ich mir gar nicht weiter vorstellen. Ich erinnere mich an Please Rob me. Dort wurden Tweets, wo Menschen erzählen dass sie in Urlaub fahren und die mit GPS Daten versehen waren in Google Maps verlinkt. Als Hilfe für Einbrecher! Der Betrieb der Seite ist mittlerweile längst eingestellt, der Betreiber hat seinen Punkt gemacht. Es gibt Foren wo Fotos, die mit dem Iphone gemacht wurden und GPS Daten enthalten, auf Google Maps verlinkt werden. Man will sich nicht vorstellen was man sich da alles angucken kann.

Die Vorstellung dass Pädophile solche Möglichkeiten in Anspruch nehmen  um Opfer zu finden bringt mich zum kotzen.

Das ist es was mich stört und dazu gebracht hat den Widerspruch einzureichen. Meiner Meinung nach ist Street View nur der Anfang. Ich bin davon überzeugt dass der nächste Schritt Echtzeitsatelittenaufnahmen sein wird.

Selbst wenn nicht, warum sollte ich einer Firma helfen Profit zu machen, ohne eigenen Nutzen?