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Projekt Tanzschule bauen? Erledigt.

Da ich hier echt viele Klicks auf das Tanzschulprojekt habe lasst euch gesagt sein: es wird dazu kein neuer Eintrag kommen. Das Projekt ist leider gestorben. Ich kann dazu nicht viel schreiben da wir nun in einen Gerichtsprozess gehen werden, nur soviel: Wir fühlen uns vom Vermieter betrogen und getäuscht.

Wir mussten stante pede aus dem Gebäude raus und können dort nicht weitermachen. Der Unterricht findet nun in angemieteten Räumen in einem Fitnessstudio statt.

Es hängt natürlich verdammt viel Geld “in der Luft” und wir hoffen über das Gerichtsverfahren davon noch was wiederzusehen. Wenn das ganze Verfahren abgeschlossen ist und hoffentlich Recht gesprochen wurde, werde ich einen entsprechenden Eintrag verfassen.

Mode Homosexualität?

So wie ich kürzlich auf meinem täglichen Internetstreifzug bei den Modeblogs landete, erlebte ich heuer eine gänzlich andere Diskussion. Ich las einen offenen Brief an die Redaktion des Magazins NEON zum Artikel “Das Busenwundern“.

Dort schreibt eine lesbische Frau über sogenannte Modelesben. Gemeint sind damit heterosexuelle Frauen die sich bzw. ihre Sexualität ausprobieren und für einen Tag/Abend gleichgeschlechtliche Erfahrungen sammeln wollen. Abgesehen davon dass meine heterosexuelle, männliche Fantasien mit so einem Artikel sowieso schon bedient werden, entfaltete sich in den Kommentaren zu dem offenen Brief eine heftige Diskussion, die dazu führte dass sich sowohl der Redakteur, als auch die Autorin zu einem Kommentar genötigt sahen.

Mich beschäftigte das auch. Denn dieser Artikel und auch die Kommtare sind der Diskussion nicht angemessen. Wie kann ich über gleichgeschlechtliche Liebe urteilen wenn ich damit keine eigenen Erfahrungen gemacht habe? Gar nicht. Wenn ich mich aber dem sexuellen Konsumdenken in Gänze hingebe und alle mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen möchte/würde, gehörte dazu auch die gleichgeschlechtliche.

Womit ich völlig verstehen kann, dass es Menschen gibt, die sogenannte Modelesben oder Modeschwule sind. Halt zum testen.

Wie es nach dem Testen weitergeht ist ne ganz andere Frage. Was geschieht wenn ein Weltbild völlig auf den Kopf gestellt wird und es einem gefällt?

Ich glaube da geht einem so einiges im Kopf rum. Und die Folgen können ganz erhebliche Änderungen, Verwerfungen etc. mit sich bringen. Meine Vorstellungskraft eines solchen Szenarios reicht nicht aus, ich habe spontan so viele Fragen die sich daraus ergeben würden, das würde den Rahmen eines posts sprengen.

Die Frage der sexuellen Selbstverwirklichung ist riesig und elementar für jeden der sich ernsthaft damit beschäftigt.

Die Autorin des Artikels wird dem in keiner Weise gerecht. Pfui.

Die Grenzen des Rechtsstaates

Es ist unfassbar und schockierend. Zumindest für uns und viele andere Gläubiger. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie lange es dauert bis man in Deutschland sein Recht bekommt, wenn man es überhaupt bekommt. Aber der Reihe nach.

Wie ich hier schon mal schrieb, führte meine Frau 8 Jahre lang eine Tanzschule in Berlin-Schöneberg. Als sie schwanger wurde und sich der Nachwuchs unübersehbar in unser Leben “schlich”, sahen wir uns nach einem Käufer für die Tanzschule um. Nach längerer Suche (Tanzlehrer die sich selbstständig machen wollen gibt es nicht wie Sand am Meer), fanden wir einen solchen. Man war sich sympathisch, schnell über den Kaufpreis einig und so wurde ein Kaufvertrag aufgesetzt.

Hier passiert unser Fehler: wir haben ihn nicht notariell beurkunden lassen. Wie gesagt, man war sich ja sympathisch und wollte die 300,-€ für den Notar sparen. Der Vertrag besagte im Groben folgendes: Weiterlesen

Zu wenig Zeit

Tut mir leid, dass ich nicht zum Posten komme – aber zur Zeit ist soviel zu tun, dass ich abends zu müde bin…

Der Hausbau, Ausbau der Tanzschule, Eingewöhnung der Kleinen im Kindergarten…

Dabei habe ich soviel zu schreiben – ich hole das aber nach, versprochen!

Google Streetview – nutzlos?

Momentan wird viel über Sinn und  Unsinn von Googles neuestem Dienst “Street View” gesprochen. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat eine Meinung dazu, genauso wie viele viele Blogger und Zeitungen.

Ich habe auch eine. Zweigeteilte:

Einerseits bin ich sozusagen ein Googlefanboy, denn wer wie ich, die Zeit vor Google schon im Internet verbracht hat, weiß, welchen Nutzen uns google gebracht hat. Zu Zeiten von Netscape und  28.8k Modem war es ein Grauen etwas im Netz zu suchen. Damals war ne andere Zeit und Google hat zu den rasanten Veränderungen positiv beigetragen. [Randnotiz: Da fällt mir ein, dass ich seit 04/99 bspw. Mitglied bei Ebay bin so sah das damals aus.]

Ich finde es gut wenn Google dafür sorgen will, dass Bücher online durchsucht werden können. Das ist kein Eingriff in das geistige Eigentum, denn, anders als vielfach verbreitet, lesen kann man die Bücher online nicht. Schlicht durchsuchen um sie sich dann gezielt auszuleihen oder zu kaufen. Find ich super.

Andererseits erschließt sich mir noch nicht der Nutzen der Street View. Bei Sehenswürdigkeiten kann ich mir einen “nutzen” noch zusammenreimen. Mein Haus jedoch ist für niemanden interessant. Oder doch? Wenn jemand Interesse an meinem Haus haben sollte, wird es aller Wahrscheinlichkeit wirtschaftlich sein. Ich stelle mir gerade vor wie örtliche Firmen per Streetview durch meinen Wohnort streifen  um mich mit gezielter Werbung zu bombardieren.

Da meldet sich dann plötzlich ein Maurer weil er sieht dass meine Mauer ein Loch hat, der Maler hat gesehen dass meine Fassade mal ne Politur benötigt etc. pp.

Abgesehen davon ist Google bekanntermaßen ein Datensammler. Zwar nicht in ganz so krassen Ausmaßen wie verschiedene Soziale Netzwerke, aber was man in Verbindung mit jenen alles anstellen kann, will ich mir gar nicht weiter vorstellen. Ich erinnere mich an Please Rob me. Dort wurden Tweets, wo Menschen erzählen dass sie in Urlaub fahren und die mit GPS Daten versehen waren in Google Maps verlinkt. Als Hilfe für Einbrecher! Der Betrieb der Seite ist mittlerweile längst eingestellt, der Betreiber hat seinen Punkt gemacht. Es gibt Foren wo Fotos, die mit dem Iphone gemacht wurden und GPS Daten enthalten, auf Google Maps verlinkt werden. Man will sich nicht vorstellen was man sich da alles angucken kann.

Die Vorstellung dass Pädophile solche Möglichkeiten in Anspruch nehmen  um Opfer zu finden bringt mich zum kotzen.

Das ist es was mich stört und dazu gebracht hat den Widerspruch einzureichen. Meiner Meinung nach ist Street View nur der Anfang. Ich bin davon überzeugt dass der nächste Schritt Echtzeitsatelittenaufnahmen sein wird.

Selbst wenn nicht, warum sollte ich einer Firma helfen Profit zu machen, ohne eigenen Nutzen?

Sommer, Hitze und Billige Reize

Männer sind im Sommer nicht zu beneiden. Die Tage werden länger, die Röcke kürzer. Das ist seit jeher so, die jährlichen Diskussionen über den korrekten Dresscode am Arbeitsplatz ebenso. Grundsätzlich gibt es kaum Vorschriften seitens der Arbeitgeber, mal abgesehen von Unternehmen die mit Uniformen arbeiten (Zustellergewerbe), es sei denn die Mitarbeiter stehen im Kunden- bzw. Außenkontakt. Dort wird seriöse Kleidung verlangt.

Zugegeben, ich kann mir auch nicht vorstellen von einer gefühlt halbnackten Bankmitarbeiterin bedient zu werden, aber gerade solche Institutionen verfügen meist über eine Klimaanlage, so dass der Arbeitgeber erwarten kann, dass der Dresscode eingehalten wird.

Persönlich wundere mich manchmal schon sehr, wie freizügig manche Frauen im Sommer rumlaufen. Nicht dass mich das stören würde, halte ich es da so wie “Eure Mütter”:

gauck is my president

Nicht nur hier sondern auch hier und hier kann man nachvollziehen, warum der Herr Wullf nicht als Präsident in Frage kommt. Sieht man sich mal abseits von der etablierten Netzgemeinde im Netz um, kann man vielfach erkennen, dass, Mr. Wulff nur zweite Wahl ist.

Warum sollte Deutschland ein Unterstützer  christlicher Fundamtalisten als Präsident vor stehen? Will ich Kann ich nicht nachvollziehen. Reicht nicht schon eine Schwarz-Geld-Regierung?